Stationen der Musikgeschichte

Acht Moderationskonzerte im Schloss Nymphenburg

Im wunderbar intimen und doch repräsentativen Ambiente des Johannissaales habe ich einen idealen Ort für meine Moderationskonzerte gefunden. 

 

Nach der zyklischen Aufführung aller Mozart'scher Klaviersonaten 2013 und einer leider etwas von Missgeschicken geplagten Saison 2014/15 (in der nicht weniger als drei Mal Künstler absagen bzw. ernstlich erkrankt auftreten mussten!) biete ich Ihnen 2015/16 einen musikgeschichtlichen Überblick - natürlich aus der Sicht eines Pianisten und mit interessanten Programmen, die mit ihrem "Plus" immer ein wenig über den Tellerrand hinausblicken lassen.

 

Was meine Zuhörer an meinen Konzerten lieben, lässt sich an einer Pianistenhand abzählen:

1. die ungezwungene, entspannt-konzentrierte Atmosphäre; es darf beim Zuhören gern auch am Wein genippt werden -

2. die Möglichkeit, mich und meine Kolleginnen und Kollegen persönlich kennenzulernen und ins Gespräch zu kommen -

3. meine Werkeinführungen, die kein akademisches Wissen vermitteln, sondern einen Weg ins Innere der Musik ebnen, und dies meist mit einer Menge Humor -

4. das Musizieren auf besonderen, historischen Flügeln aus dem 19. und beginnenden 20. Jahrhundert (hier mehr dazu)

5. und am Wichtigsten: mein lebendiges Klavierspiel. Musikalische Intelligenz und Streben nach pianistischer Perfektion sind mir wichtig, nicht aber Musik als sportliche Leistung und Interpretation aufgrund abstrakter musikwissenschaftlicher Konzepte. Sobald ich spiele, durchlebe ich die Musik völlig und identifiziere mich mit dem Komponisten.